Elisabeth von Weber wurde 100 Jahre alt


Am 9. September durf­te Elisa­beth von Weber im Krei­se ih­rer Ver­wandten im Alters­zentrum Acher­hof den den 100. Ge­burts­tag fei­ern.

 

Die rüs­ti­ge le­di­ge Schwy­ze­rin darf sich ei­ner dem Al­ter ent­spre­chend sehr gu­ten kör­per­li­chen Ver­fas­sung er­freu­en. Mit wa­chem Geist und kla­ren Worvten un­ter­hielt sie sich mit den vielen Be­su­chern, die ihr am Sams­tag­mor­gen in der Ca­fe­te­ria im «Acher­hof» gra­tu­lier­ten.


Die Ju­bi­la­rin erin­ner­te sich im Ge­spräch mit dem «Boten» ger­ne zu­rück an ihre be­ruf­li­che Tä­tig­keit als La­bo­ran­tin und spä­ter als Chef­la­bo­ran­tin am hä­ma­to­lo­gi­schen La­bor des Kan­tons­spi­tals Lu­zern. Ins­ge­samt war sie über 30 Jahre bis zu ih­rer Pen­sio­nie­rung mit 62 im Jahr 1979 als La­bo­ran­tin res­pek­ti­ve Chef­la­bo­ran­tin an die­ser Stät­te tä­tig.


Bis vor fünf Jah­ren wohn­te sie noch in ih­rem Ge­burts­haus in der Sedleren in Schwyz. Zeit­le­bens wohn­te sie dort – als Ar­beits­tä­ti­ge unter der Woche in Luzern und am Wochen­en­de im Fa­mi­li­en­sitz der von Webers. Sie sei eine Le­di­ge, be­ton­te Frau von Weber. Sie ha­be es schön ge­habt zu Hause, mit den Ver­wandten eng ver­bun­den.

 

Die sport­li­che Be­tä­ti­gung hielt sie bis ins Alter ge­sund und vi­tal

 

Mit Stolz er­zählt sie von ih­rer eins­ti­gen Lei­den­schaft, dem Berg­steigen. So­wohl im Kanton Schwyz als auch im Appen­zeller- und Bünd­ner­land und anders­wo be­stieg sie lie­bend ger­ne ho­he Ber­ge bis auf 4'000 Me­ter über Meer. Zusam­men mit ihrer 2012 ver­stor­be­nen Schwes­ter Clara klet­ter­te sie regel­mäs­sig auf ho­he Ber­ge. Als wei­te­re Lei­den­schaft nennt die rüs­ti­ge Ju­bi­lar­in das Auto­fahren. Mit ih­rem Morris und am Schluss mit ei­nem Fiat war sie ger­ne auf den Stra­ssen unter­wegs. Auch das Rei­sen ge­hör­te zu ih­ren Freu­den in der Frei­zeit. Süd­af­ri­ka, Chi­na und auch Bra­si­li­en wa­ren ei­ni­ge der von ihr be­reis­ten Län­der. In Sal­va­dor in Bra­si­li­en be­such­te sie mehr­mals ih­re aus­ge­wan­der­te Freun­din, die Toch­ter von Stän­de­rat Suter von der «Garten­lau­be» in Schwyz. Heu­te be­schrän­ken sich ihre Rei­se­rou­ten auf Spa­zier­gän­ge in der Re­gion, so auch ins Dorf Schwyz. Mehr­mals im Tag ist sie al­lei­ne mit dem Rol­la­tor un­ter­wegs. Be­we­gung lieb­te sie von je­her. Frü­her hiess es in der Fa­mi­lie oft: «Ge­hen wir noch obsi?» Le­bens­lan­ge Be­we­gung wird das Ge­heim­re­zept für ih­re Ge­sund­heit im ho­hen Al­ter sein.

 

Am Ge­burts­tag über­brach­ten Ge­mein­de­rat Gre­gor Acher­mann und Ge­mein­de­schrei­ber Mi­chael Schär die Glück­wün­sche der Ge­mein­de Schwyz. Am Mit­tag er­hielt sie beim Fest im «Wald­stät­ter­hof» in Brun­nen ho­hen Be­such. Der eme­ri­tier­te Bi­schof von St. Gallen, Ivo Fü­rer, ist ihr Cou­sin. Der 87-jäh­ri­ge Kir­chen­mann be­such­te sei­ne Cou­si­ne an ih­rem run­den Ge­burts­tag.

 

Text und Foto: Christoph Jud, erschienen im Bote der Urschweiz, 11. 9. 2017



 

 

Die 100-jäh­ri­ge Schwy­ze­rin Elisa­beth von Weber er­hielt am Ge­burts­tag Be­such von Ge­mein­de­rat Gre­gor Acher­mann (von links), ihr­er Nich­te Ma­rie-Ga­bri­el­le von We­ber und Ge­mein­de­schrei­ber Mi­cha­el Schär.


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