Station 1: Kindheit Früher Heute

Acherhof-Bewohnende erzählen von früher:

Du befindest Dich bei Station 1 auf dem Entdeckerweg Acherhof. Sieh und lies, was Kindheit ausmacht, wie sie sich von früher zu heute verändert hat, welche Fakten dazu spannend sind und was beim Aufwachsen immer gleich wichtig bleibt.

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Was ist Kindheit?

In der Kindheit lernt man sehr viel und darf einfach Kind sein. Kinder haben meist wenig Verantwortung und können spielen, entdecken und Neues lernen. In dieser Zeit übernehmen Kinder auch viele Regeln und Werte von ihren Eltern oder anderen Erwachsenen, z. B. wie man sich verhält, mit anderen umgeht oder Verantwortung übernimmt.

Kinder lernen in der Kindheit oft sehr schnell und entwickeln viele Fähigkeiten. Sie lernen sprechen, lesen, schreiben und verstehen die Welt immer besser. Wichtig sind auch Beziehungen zu Familie und Freunden.

Kinder zeigen oft ihre Gefühle und Emotionen offen. Eine stabile Umgebung mit Menschen, die sich kümmern, gibt Kindern Sicherheit und Vertrauen.

Eine gute Kindheit bedeutet deshalb, dass Kinder lernen, spielen, sich entwickeln und sich sicher fühlen können.

Fakten 1–5 zur Kindheit

  1. Das Gehirn eines Kindes bildet jeden Tag tausende neue Verbindungen, wenn es neue Dinge lernt.
  2. Kinder stellen mehr Fragen als Erwachsene, weil sie die Welt verstehen wollen.
  3. Erinnerungen aus der frühen Kindheit vergisst man später oft wieder.
  4. Spielen draussen hilft Kindern, ihre Fantasie, Bewegung und Kreativität zu entwickeln und auszuleben.
  5. Erfahrungen in der Kindheit können das ganze spätere Leben beeinflussen.

Kindheit früher

Viele Kinder mussten viel im Haushalt oder auf dem Bauernhof helfen. Die Kinder waren früher draussen und spielten mit anderen Kindern. Früher wurde auch oft gesagt, dass Kinder respektvoller miteinander umgingen.

Jugendliche haben sich meistens bedeckter angezogen als heute, und es kam seltener vor, dass sich jemand über die Kleidung anderer lustig machte.

5 Fakten zur Kindheit früher

  1. Viele Kinder mussten schon sehr früh arbeiten, manchmal schon mit acht oder neun Jahren.
  2. Viele Kinder gingen nur wenige Jahre zur Schule, weil sie arbeiten mussten.
  3. Kinder hatten oft sehr wenige Spielsache. Sie spielten mit Dingen aus der Natur.
  4. Es gab viel grössere Familien. Die Kinder hatten oft viele Geschwister.
  5. Die Kinder mussten ihre Kleider oft jahrelang tragen. Neue Kleider waren teuer. 

Schuhmacher-Werkstatt der Familie Sindelar im Erdgeschoss des Wohnhauses «Höfli», Rickenbach, ca. 1924/1925. (Staatsarchiv Schwyz).

Kindheit heute

Viele Kinder verbringen oft Zeit drinnen. Sie spielen am Computer, zocken, schauen Videos, Shorts oder TikTok. 

Heute kann man Informationen sehr schnell im Internet finden. Man kann etwas googeln oder Programme wie ChatGPT nutzen. 

Kinder verwenden auch Apps, die eigentlich für ältere Jugendliche gedacht sind, z. B.  haben manche Kinder schon mit elf oder zwölf Jahren TikTok. Dabei zeigen einige zu viele private Informationen im Internet. 

Viele Kinder verbringen heute viel Zeit mit dem Handy. Darum ist es wichtig, Pausen  von Bildschirmen zu machen und Zeit draussen oder mit Freunden zu verbringen.

Auch die Mode hat sich verändert. Heute tragen Jugendliche oft bauchfreie Tops, kurze Shorts oder andere moderne Kleidung. 

5 Fakten zur Kindheit heute

  1. Viele Social-Media-Apps beschäftigen das Gehirn mit kleinen Belohnungen (Likes, neue Videos), damit man länger auf der App bleibt.
  2. Videos und Posts können sich im Internet in Kürze millionenfach verbreiten.
  3. Das blaue Handylicht kann dem Gehirn signalisieren, dass es Tag ist, weshalb manche Menschen schlecht schlafen.
  4. Viele Apps sammeln Daten über das Verhalten der Nutzenden.
  5. Ein Video im Internet kann jahrelang online bleiben, auch wenn die Person es später bereut. 

Was bleibt gleich?

Kinder gehen immer noch zur Schule, wo sie z. B. lesen, schreiben, rechnen und Sprachen lernen. Bildung ist nach wie vor sehr wichtig. 

Kinder haben weiterhin Freunde, mit denen sie spielen, reden und Zeit verbringen. Freundschaften sind ein wichtiger Teil der Kindheit. 

Kinder brauchen Zeit zum Spielen, Entdecken und Lernen, damit sie sich gut entwickeln können. 

Viele Kinder haben Hobbys, z. B. Sport, Musik oder andere Aktivitäten. Dabei lernen sie neue Fähigkeiten und haben Spass. 

Kinder erleben Gefühle wie Freude, Angst, Stolz oder Traurigkeit. Diese Emotionen gehören zur Kindheit und helfen beim Aufwachsen.

Fakten 6–10 zur Kindheit

  1.  Das Zeitgefühl von Kindern ist anders, für sie fühlen sich Ferien oder Tage oft länger an als für Erwachsene.
  2. Forschende sagen, dass freies Spielen wichtig für die Gehirnentwicklung ist.
  3. Kinder können Emotionen im Gesicht anderer Menschen sehr schnell erkennen, auch ohne viele Worte.
  4. Viele Fähigkeiten, die man als Kind lernt, z. B. Velofahren, verlernt/vergisst man später fast nie mehr.
  5. Kinder haben oft eine stärkere Fantasie als Erwachsene, deshalb können sie sich sehr gut Geschichten und Spiele ausdenken.

Lernmaterial für Schulklassen

Das Unterrichtsmaterial für Schulen ist derzeit in Vorbereitung. Schau doch später wieder vorbei.